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Was ist DHT? Haarausfall und wirksame Strategien
Updated: January 24, 2026

Der erste Blick in den Spiegel, wenn das Haar merklich dünner wird, trifft viele Menschen emotional. Haarausfall fühlt sich oft wie ein fremder Prozess an, doch hinter dem Problem steckt ein klarer Auslöser: Dihydrotestosteron beeinflusst gezielt die Haarfollikel und kann deren Schrumpfung bewirken. Wer versteht, wie DHT im Körper wirkt und warum Genetik sowie Hormonhaushalt entscheidend sind, findet gezielter heraus, welche Wege aus dem Haarausfall führen könnten – von medizinischen Therapien bis hin zu Alltagstipps.
Inhaltsverzeichnis
- DHT und Haarausfall: Definition und Fakten
- Wie DHT den Haarfollikel beeinflusst
- Genetische Empfindlichkeit und Risikogruppen
- DHT-Wirkung: Unterschiede bei Männern und Frauen
- Methoden zur Senkung von DHT im Alltag
- Wirksame Therapien und alternative Ansätze
Wichtige Erkenntnisse
| Punkt | Details |
|---|---|
| DHT und Haarausfall | Dihydrotestosteron (DHT) beeinflusst Haarfollikel und kann zu androgenetischer Alopezie führen. Männer sind stärker betroffen, da sie höhere DHT-Spiegel haben. |
| Genetische Empfindlichkeit | Die Anfälligkeit für DHT ist genetisch bedingt und kann von den Eltern vererbt werden. Umweltfaktoren und hormonelle Veränderungen tragen ebenfalls zum Haarausfall bei. |
| Therapieansätze | Eine Kombination aus medikamentösen Therapien, verbesserter Kopfhauthygiene und gesunder Ernährung ist entscheidend für die Bekämpfung von DHT-bedingtem Haarausfall. |
| Unterschiede bei Männern und Frauen | Männer zeigen oft früher und aggressiver Haarausfall, während Frauen häufig ein diffuses Ausdünnen der Haare erleben, besonders bei hormonellen Veränderungen. |
DHT und Haarausfall: Definition und Fakten
Dihydrotestosteron, besser bekannt als DHT, ist ein biologisch aktives Hormon, das aus Testosteron durch das Enzym 5α-Reduktase gebildet wird. Während DHT eine wichtige Rolle bei der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale spielt, hat es in Bezug auf Haarausfall eine ganz andere Bedeutung. DHT wirkt sich direkt auf Haarfollikel aus, indem es an Androgenrezeptoren bindet und einen Prozess auslöst, der als androgenetische Alopezie bekannt ist. Dies ist die häufigste Form von Haarausfall bei beiden Geschlechtern, betrifft aber besonders Männer stärker.
Die biologischen Mechanismen sind unverhältnismäßig einfach zu beschreiben: DHT führt dazu, dass Haarfollikel schrumpfen, ein Phänomen, das Miniaturisierung genannt wird. Das bedeutet, dass die Haarfollikel kleiner werden, weniger Nährstoffe erhalten und schließlich schwächere, dünnere Haare produzieren. Im Laufe der Zeit können diese Follikel ganz aufhören, neue Haare zu wachsen. Dies erklärt, warum Menschen mit erblich bedingtem Haarausfall zunächst eine schleichende Verschlankung ihrer Haarsträhnen bemerken, bevor sichtbare kahle Stellen entstehen. Männer haben generell höhere DHT-Spiegel als Frauen, weshalb androgenetische Alopezie bei Männern häufiger und oft schwerwiegender auftritt.
Genetik spielt hierbei die entscheidende Rolle. Die Empfindlichkeit Ihrer Haarfollikel gegenüber DHT wird größtenteils durch Ihre DNA bestimmt. Wenn Ihre Eltern oder Großeltern unter Haarausfall litten, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Follikel ebenfalls DHT-empfindlich sind. Das bedeutet aber nicht, dass Sie machtlos sind. Wenn Sie verstehen, wie DHT wirkt, können Sie gezielt handeln. Manche Menschen haben genetisch empfindliche Follikel, entwickeln aber trotzdem keinen signifikanten Haarausfall, während andere mit gleichen genetischen Voraussetzungen stark betroffen sind. Umweltfaktoren, Stress, Ernährung und Hormonhaushalt spielen alle eine Rolle bei der Beeinflussung, ob und wann Ihr Haarausfall tatsächlich bemerkbar wird.
Pro-Tipp: Wenn Sie bereits Haarausfall bemerken, können Sie mit einem Scan über unsere Plattform Ihr Haarwachstumsmuster analysieren und individuelle Erkenntnisse erhalten, um zu verstehen, wie DHT möglicherweise Ihr Haar beeinflusst.
Wie DHT den Haarfollikel beeinflusst
DHT wirkt nicht einfach wie ein Schalter, der Haarausfall ein oder ausschaltet. Der Prozess ist biologisch raffiniert und läuft auf zellulärer Ebene ab. DHT reguliert das Haarwachstum durch komplexe Signalkaskaden, die die Zellvermehrung und das Wachstum der Haarfollikel steuern. Wenn DHT in hohen Konzentrationen vorhanden ist, hemmt es das Wachstum Ihrer Follikel und reduziert die Produktion wichtiger Proteine. Das Resultat ist das, was Sie bereits kennen: die Follikel werden kleiner, schwächer und produzieren dünnere Haare. Dieser Prozess passiert nicht von heute auf morgen. Es kann Monate oder Jahre dauern, bis sichtbarer Haarausfall auftritt, besonders weil die Miniaturisierung anfangs subtil abläuft.
Was faszinierend ist: DHT hat eine Konzentrationsabhängigkeit. Das bedeutet, dass geringe DHT-Mengen tatsächlich das Haarwachstum fördern können, während hohe Konzentrationen das Gegenteil bewirken. Deshalb leiden nicht alle Menschen mit erhöhten DHT-Spiegeln automatisch unter Haarausfall. Die Empfindlichkeit Ihrer Haarfollikel gegenüber DHT bestimmt, wie stark die Reaktion ausfällt. Ein Mensch mit genetisch empfindlichen Follikeln kann bei moderaten DHT-Spiegeln deutlichen Haarausfall entwickeln, während ein anderer mit dem gleichen DHT-Spiegel kaum beeinträchtigt wird. Haarfollikel funktionieren nicht alle identisch. Die auf der Kopfhaut sind oft empfindlicher als die am Körper, weshalb androgenetische Alopezie typischerweise nur den Kopf betrifft.
Die Follikel durchlaufen verschiedene Phasen des Wachstumszyklus: Anagen (Wachstumsphase), Katagen (Übergansphase) und Telogen (Ruhephase). DHT kann diese Phasen verändern und den Zyklus verkürzen. Ein normales Haar wächst zwei bis sechs Jahre lang, bevor es ausfällt. Bei DHT-beeinflusstem Haarausfall kann dieser Zyklus auf Monate schrumpfen. Die Follikel verbringen weniger Zeit in der Wachstumsphase und mehr Zeit in der Ruhephase. Dies führt dazu, dass mehr Haare gleichzeitig ausfallen, als neue nachwachsen. Sie bemerken dies als vermehrten Haarausfall beim Waschen oder Kämmen.

Pro-Tipp: Untersuchen Sie Ihre Haarausfallmuster mit unserem Analysewerkzeug, um zu sehen, ob Ihr Haarausfall einem DHT-bezogenen Muster folgt. Dies hilft Ihnen zu verstehen, ob die betroffenen Stellen typische Merkmale androgenetischer Alopezie aufweisen.
Genetische Empfindlichkeit und Risikogruppen
Ihre Gene entscheiden nicht nur über die Haarfarbe oder die Haarstruktur, sondern auch darüber, wie anfällig Ihre Haarfollikel für DHT sind. Genetische Prädisposition ist der Hauptfaktor, der bestimmt, ob Sie unter androgenetischer Alopezie leiden werden. Männlicher Haarausfall tritt vor allem bei genetisch prädisponierten Personen auf, deren Haarfollikel besonders empfindlich auf DHT reagieren. Diese genetische Veranlagung kann von beiden Elternteilen vererbt werden, nicht nur von der Mutter, wie lange Zeit angenommen wurde. Wenn einer oder beide Ihrer Eltern oder Großeltern unter Haarausfall litten, ist das Risiko für Sie erheblich erhöht. Sie werden früher und intensiver mit dem Problem konfrontiert, weil Ihre Follikel einfach stärker auf DHT reagieren.
Aber Genetik ist nicht das einzige Stück des Puzzles. Die Empfindlichkeit variiert auch zwischen verschiedenen Körperregionen. Ihre Kopfhaut kann völlig anders auf DHT reagieren als andere Körperregionen. Dies erklärt, warum manche Menschen einen erblich bedingten Haarausfall auf der Kopfhaut erleben, während das Körperhaar völlig unbeeinträchtigt bleibt. Die Anzahl der Androgenrezeptoren und lokale Entzündungsreaktionen in der Kopfhaut spielen eine entscheidende Rolle. Chronische Entzündungen und perifollikuläre Fibrose entstehen durch DHT-Bindung und tragen zur irreversiblen Schädigung der Haarfollikel bei. Dies ist nicht einfach kosmetisch relevant. Mit jeder Entzündungsreaktion wird die Schädigung tiefergehend, und es wird schwieriger, den Prozess umzukehren.
Welche Risikogruppen sind am stärksten betroffen? Männer generell tragen ein höheres Risiko als Frauen, da sie höhere DHT-Spiegel haben. Allerdings leiden auch Frauen unter androgenetischer Alopezie, besonders nach hormonellen Veränderungen wie Menopause oder bei Polyzystischem Ovarialsyndrom. Menschen mit familiärer Vorbelastung entwickeln Haarausfall oft bereits in ihren 20ern oder 30ern. Andere mit der gleichen genetischen Veranlagung könnten erst mit 50 oder 60 Jahren erste Anzeichen zeigen. Der Zeitpunkt hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab: Hormonhaushalt, Stresspegel, Ernährung und allgemeine Gesundheit.
Pro-Tipp: Wenn Haarausfall in Ihrer Familie verbreitet ist, beginnen Sie frühzeitig mit präventiven Maßnahmen und dokumentieren Sie Ihr Haarwachstum mit regelmäßigen Scans, um Veränderungen schnell zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.
DHT-Wirkung: Unterschiede bei Männern und Frauen
Die DHT-Wirkung ist nicht geschlechtsneutral. Der biologische Unterschied beginnt bereits auf hormoneller Ebene und hat erhebliche Auswirkungen auf die Art und das Ausmaß des Haarausfalls. Männer haben aufgrund höherer Testosteronproduktion grundsätzlich höhere DHT-Spiegel, was zu typischem männlichen Haarausfall führt. Dies erklärt, warum androgenetische Alopezie bei Männern früher einsetzt und oft aggressiver verläuft. Männer können bereits mit 20 oder 30 Jahren erste Anzeichen bemerken, während bei Frauen Haarausfall dieser Art typischerweise später im Leben auftritt. Der Grund liegt nicht nur an den höheren DHT-Spiegeln, sondern auch an der Verteilung der Androgenrezeptoren auf der Kopfhaut, die bei Männern konzentrierter vorhanden sind.
Bei Frauen sieht das Bild anders aus. Frauen produzieren natürlicherweise weniger DHT als Männer, da sie weniger Testosteron produzieren. Dennoch können auch Frauen an androgenetischer Alopezie leiden, besonders während hormoneller Umbruchphasen. Die Menopause ist ein kritischer Zeitpunkt, wenn der Östrogenspiegel sinkt und DHT relativ dominanter wird. Polyzystisches Ovarialsyndrom, Schilddrüsenprobleme und andere hormonelle Störungen können ebenfalls zu erhöhten DHT-Spiegeln bei Frauen führen. Das charakteristische Muster unterscheidet sich jedoch stark: Während Männer oft kahle Stellen oder eine Glatze entwickeln, erleben Frauen typischerweise ein diffuses Ausdünnen der Haare über die gesamte Kopfhaut. Die Haaransätze bleiben meist erhalten, aber das Volumen nimmt ab.
Dieser Unterschied hat praktische Konsequenzen für die Wahrnehmung und Diagnose. Männer bemerken ihren Haarausfall oft früher und deutlicher, weil er in charakteristischen Mustern auftritt, die leicht zu erkennen sind. Frauen können jahrelang unter diffusem Haarverlust leiden, ohne zu realisieren, dass es sich um androgenetische Alopezie handelt, weil sie keine kahlen Stellen entwickeln. Sie attributieren es möglicherweise Stress, Ernährung oder anderen Faktoren. Die psychologische Belastung kann bei Frauen paradoxerweise größer sein, da der Haarausfall weniger offensichtlich ist und daher weniger ernst genommen wird, aber das Selbstbewusstsein dennoch beeinträchtigt.
Auch die Behandlungsoptionen unterscheiden sich. Finasterid, ein DHT-Hemmer, ist bei Männern gut erforscht und wirksam, wird aber bei Frauen wegen potenzieller Auswirkungen auf die Schwangerschaft vermieden. Frauen haben oft andere Behandlungsansätze, die Minoxidil oder hormonelle Kontrazeptiva einschließen. Diese Unterschiede zeigen, dass ein pauschales Verständnis von DHT-beeinflusstem Haarausfall nicht ausreicht. Ihr Geschlecht, Ihr Alter und Ihre hormonelle Situation spielen alle eine Rolle bei der Art, wie DHT Ihre Haare beeinflusst.
Diese Tabelle bietet eine Übersicht der wichtigsten Unterschiede der DHT-Wirkung bei Männern und Frauen:
| Merkmal | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| DHT-Spiegel | Deutlich höher | Niedriger, steigt oft nach Menopause |
| Haarausfallmuster | Geheimratsecken, Tonsur, Glatze | Diffuses Ausdünnen, meist ohne Glatze |
| Hauptursache | Genetik, hohe Androgenspiegel | Hormonumstellungen (z.B. Menopause) |
| Empfohlene Therapie | Finasterid, Minoxidil, Kopfhauthygiene | Minoxidil, Hormontherapie, Kopfhauthygiene |
| Psychische Belastung | Sichtbarer Haarverlust, oft frühe Diagnose | Weniger sichtbar, spätere Diagnose möglich |
Pro-Tipp: Wenn Sie als Frau unter Haarausfallverdacht leiden, dokumentieren Sie das Ausdünnungsmuster mit unserem Scan-Tool, um zwischen diffusem Haarverlust und androgenetischer Alopezie zu unterscheiden und entsprechend handeln zu können.
Methoden zur Senkung von DHT im Alltag
Wenn Sie DHT-bedingten Haarausfall bekämpfen möchten, haben Sie mehr Optionen als Sie vielleicht denken. Es gibt zwei Hauptkategorien: medizinische Interventionen und alltägliche Maßnahmen. DHT-Blocker wie Finasterid und Dutasterid hemmen die Umwandlung von Testosteron zu DHT und sind nachweislich wirksam bei der Verlangsamung oder sogar Umkehrung von Haarausfall. Diese verschreibungspflichtigen Medikamente sind die stärksten Werkzeuge in Ihrem Arsenal, aber sie sind nicht die einzige Option. Natürliche DHT-Blocker wie Sägepalme zeigen mildere Effekte und könnten eine Alternative sein, wenn Sie eine konservativere Herangehensweise bevorzugen. Die Realität ist jedoch, dass natürliche Ansätze allein bei genetisch bedingtem Haarausfall oft nicht ausreichen. Sie können sie aber als unterstützende Maßnahmen neben anderen Strategien nutzen.

Die alltägliche Kopfhauthygiene spielt eine unterschätzte, aber entscheidende Rolle. Eine konsequente Kopfhautpflege mildert die negativen Effekte von DHT, indem sie Entzündungen reduziert. Unzureichende Reinigung führt zu Sebumaufbau und mikrobiellen Ungleichgewichten, die Entzündungen fördern und die Wirkung von DHT verstärken. Das ist eine einfache Wahrheit: Wenn Sie Ihre Kopfhaut vernachlässigen, verschlimmern Sie das Problem aktiv. Verwenden Sie ein mildes Shampoo, das speziell für Ihre Kopfhaut entwickelt wurde, und waschen Sie regelmäßig. Dies ist kein Wundermittel, aber es verhindert, dass Sie das Problem durch Nachlässigkeit verschärfen. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit täglich mehrmaligem Waschen, da dies die natürliche Schutzschicht Ihrer Kopfhaut schädigen kann.
Darüber hinaus können Sie drei konkrete alltägliche Strategien umsetzen:
- Ernährung optimieren: Eine Ernährung mit ausreichend Protein, Zink, Eisen und Vitaminen B und D unterstützt die Haargesundheit. Diese Nährstoffe sind Bausteine für starkes Haarwachstum und können hormonelle Ungleichgewichte ausgleichen.
- Regelmäßige Bewegung: Sport reduziert Stress und reguliert Ihren Hormonhaushalt natürlich. Chronischer Stress erhöht DHT-Spiegel und verschlimmert Haarausfall.
- Schlafqualität verbessern: Ausreichender Schlaf ist essentiell für hormonelle Regulierung. Schlafmangel führt zu Hormonimbalancen und kann Haarausfall beschleunigen.
These alltäglichen Methoden funktionieren nicht isoliert. Die Kombination aus medizinischen Interventionen (wenn nötig), guter Kopfhauthygiene, Ernährung, Bewegung und Stressabbau bietet die beste Chance, DHT-bedingten Haarausfall zu kontrollieren. Denken Sie daran: Sie können nicht alle Ihre Gene ändern, aber Sie können kontrollieren, wie Sie Ihren Körper unterstützen.
Pro-Tipp: Tracken Sie Ihren Fortschritt mit regelmäßigen Scans über unsere Plattform und passen Sie Ihre alltäglichen Maßnahmen basierend auf Ihren individuellen Ergebnissen an, um zu sehen, welche Strategien für Sie am besten funktionieren.
Wirksame Therapien und alternative Ansätze
Wenn es um die Behandlung von DHT-bedingtem Haarausfall geht, haben Sie nicht nur eine Option. Die beste Strategie hängt von Ihrer persönlichen Situation, Ihren Vorlieben und dem Ausmaß Ihres Haarausfalls ab. Medikamentöse Therapien sind die am besten erforschten Lösungen. DHT-Blocker wie Finasterid hemmen die Aktivität der 5α-Reduktase und haben nachweislich das Fortschreiten der androgenetischen Alopezie verlangsamt. Viele Menschen berichten über tatsächliches Haarwachstum nach Monaten oder Jahren der Einnahme. Der Nachteil: Diese Medikamente erfordern eine ärztliche Begleitung, da Nebenwirkungen möglich sind, und Sie müssen sie dauerhaft einnehmen, um die Ergebnisse zu erhalten. Wenn Sie mit Finasterid aufhören, können die Ergebnisse allmählich rückgängig gemacht werden.
Alternative Ansätze gewinnen zunehmend an Aufmerksamkeit und bieten Optionen für diejenigen, die medikamentöse Wege vermeiden möchten oder diese ergänzen wollen. Lasertherapie, Mikronadelung und pflanzliche Mittel zur Haarstärkung sind alternative Wege, die erforscht werden. Lasertherapie funktioniert durch die Stimulation von Haarfollikeln mit niedriger Leistung, was möglicherweise das Haarwachstum fördern kann. Mikronadelung erzeugt kleine Verletzungen auf der Kopfhaut, um natürliche Heilungs und Wachstumsfaktoren zu aktivieren. Pflanzliche Mittel wie Sägepalme oder Kürbiskernöl zeigen moderate Effekte bei einigen Menschen, sind aber nicht für jeden wirksam. Diese Alternativen erfordern in der Regel längere Behandlungszeiträume und haben schwächere Effekte als medikamentöse Therapien.
Das Wichtigste ist, dass Sie diese Ansätze nicht als isolierte Strategien betrachten sollten. Die wirksamsten Ergebnisse entstehen durch Kombination: medikamentöse Therapie plus bessere Kopfhauthygiene plus Ernährung plus Stressabbau. Entzündungsprozesse spielen eine wichtige Rolle bei DHT-induziertem Haarausfall, daher können entzündungshemmende Behandlungen ergänzend wirken. Manche Menschen sehen Verbesserungen durch die Reduzierung von Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln, während andere von Omega-3-Supplementen profitieren. Jeder Körper reagiert anders.
Folgende Tabelle fasst die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten bei DHT-bedingtem Haarausfall zusammen und stellt deren Wirkung und Anwendung dar:
| Therapieansatz | Wirkmechanismus | Vorteile | Hinweise zur Anwendung |
|---|---|---|---|
| Medikamente | Blockiert DHT-Produktion (z.B. Finasterid) | Deutliche Wirkung bei Männern | Erfordert ärztliche Begleitung |
| Lasertherapie | Stimuliert Haarwuchs direkt | Schonend, ergänzend einsetzbar | Regelmäßige Sitzungen nötig |
| Kopfhauthygiene | Reduziert Entzündung, fördert Gesundheit | Verbessert Umgebung für Haarwachstum | Sanfte, regelmäßige Pflege |
| Ernährung/Ergänzung | Unterstützt Hormonausgleich und Follikel | Geringes Risiko, langfristig wichtig | Reich an Protein & Nährstoffen |
Die ehrliche Wahrheit: Es gibt kein Universalmedikament gegen DHT-bedingten Haarausfall. Genetik ist stark, aber Sie sind nicht machtlos. Sie können durch eine durchdachte Kombination von Therapien und alltäglichen Maßnahmen deutliche Verbesserungen sehen. Beginnen Sie mit dem, das sich für Sie richtig anfühlt, und passen Sie Ihren Ansatz basierend auf Ihren Ergebnissen an.
Pro-Tipp: Dokumentieren Sie Ihre Haarausfallmuster mit unseren Scans, bevor Sie eine Therapie beginnen, damit Sie einen klaren Ausgangspunkt haben und später objektiv messen können, ob Ihre gewählte Methode funktioniert.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist DHT und wie beeinflusst es den Haarwachstumszyklus?
DHT, oder Dihydrotestosteron, ist ein Hormon, das aus Testosteron gebildet wird. Es beeinflusst den Haarwachstumszyklus, indem es die Haarfollikel miniaturisieren lässt, was zu dünneren und schwächeren Haaren führt. Dies kann schließlich zu Haarausfall führen.
Wie kann man DHT im Alltag senken?
Es gibt mehrere Strategien zur Senkung von DHT, darunter die Einnahme von DHT-Blockern wie Finasterid, eine gesunde Ernährung mit ausreichenden Nährstoffen sowie die regelmäßige Pflege der Kopfhaut, um Entzündungen zu reduzieren und die Haargesundheit zu fördern.
Welche Rolle spielt die Genetik bei DHT-bedingtem Haarausfall?
Die Genetik spielt eine entscheidende Rolle, da die Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber DHT durch die DNA bestimmt wird. Personen mit familiärer Vorbelastung für Haarausfall haben ein höheres Risiko, ebenfalls betroffen zu sein.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen androgenetische Alopezie?
Die gängigsten Behandlungsmöglichkeiten umfassen DHT-Blocker wie Finasterid, Lasertherapie, Mikronadelung und pflanzliche Mittel wie Sägepalme. Eine Kombination aus medizinischen Interventionen und einer gesunden Lebensweise kann die besten Ergebnisse erzielen.